Aus dem Internetauftritt der Gemeinde Elsenfeld
www.elsenfeld.de

Die Lebenssituation der Kinder und Eltern in Elsenfeld
 
Situationen, in denen Kinder heute und in absehbarer Zeit leben, sind Ausgangspunkt und Bezugsrahmen pädagogischer Überlegungen.
Zu den Lebenssituationen der Familien am Ort gehören:
 
Wie sie wohnen:
- Landschaft/Lage, Infrastruktur, Häusertypen
- Konsum /Versorgung
- Familienformen
- Arbeitsplätze
- Bildung/Kultur/Tradition
- Freizeit
 
Elsenfeld, gelegen an den Ausläufern des Spessarts, ist eine attraktive Gemeinde mit hoher Lebensqualität.
Mittlerweile leben hier rund 9300 Einwohner mit einem erheblichen Anteil von fremdsprachigen Mitbürgern (ca. 15 %).
Elsenfeld hat eine sehr gute Infrastruktur. Viele Einkaufsmöglichkeiten, Arzt- und Facharztpraxen, Apotheken, Schulen jeder Art, Kindergärten, Spielplätze, Banken, eine Bibliothek, Kirchen und Gebetsräume für Moslems, Restaurants, Tankstellen, Einkaufsmärkte, einen Bahnhof, ein Schwimmbad, Sportplätze, Turnhallen, und nicht zuletzt ein Bürgerzentrum, das Haus für alle Anlässe.
Die Konsum- und Versorgungsmöglichkeit ist gegeben wie in einer Kleinstadt. Die Verkehrsanbindung ist in alle Richtungen möglich, ob mit dem Auto (viele Pendler sind im Rhein-Main-Gebiet unterwegs),der Bahn, mit dem Zug oder Fahrrad. Elsenfeld bietet viele Arbeitsplätze und die Arbeitslosigkeit ist gering.
Auch das soziale Leben kann man hier sehr abwechslungsreich gestalten. Es gibt viele Vereine, denen man sich anschließen kann und zahlreiche Plätze des öffent-lichen Lebens, wie den Wendelinusplatz, den Rathausplatz, den Marktplatz, die Mainanlagen, den Beach- und Freizeitpark, die Gelegenheit bieten, Kontakte zu knüpfen. Durch die Erschließung von Neubaugebieten und das sehr gute schulische Angebot (weiterführende Schulen), ziehen überwiegend junge Familien nach Elsenfeld.
 
Die Situation in unserem Kindergarten:
Viele Kinder, die unseren Kindergarten besuchen, wohnen in einem eigenen Haus, in Reihen- oder Doppelhäusern mit Garten oder auch zur Miete. Kinder aus türkischen Familien, Asybewerber oder Aussiedler dagegen leben meist in großen Wohnblocks mit wenig Spielflächen für die Kinder.
Der Anteil an fremdsprachigen, überwiegend türkischen Kindern, liegt bei etwa 50%. Obwohl unsere türkischen Kindergartenkinder Kinder aus der zweiten Generation sind, sprechen und verstehen sie beim Eintritt in den Kindergarten oft kein Deutsch. Aus dieser Situation ergeben sich komplexe Aufgabenstellungen. Ein bewußtes Konzept für die Arbeit mit Kindern aus verschiedenen Sprach- und Kulturkreisen wird benötigt und erfordert von den Fachkräften pädagogisches Handeln. Der tägliche Umgang mit anderen Sprachen wird für Kinder zu einer Selbstverständlichkeit und zu einer Chance, Neues zu erleben.