Aus dem Internetauftritt der Gemeinde Elsenfeld
www.elsenfeld.de

 
Beach- und Freizeitanlage Elsenfeld
 
www.beachpark.de

Was in den 20er Jahren im kalifornischen Santa Monica erstmals begann, findet sich seit dem 30. April 2000 auch im unterfränkischen Elsenfeld wieder: Spielstätten für Beachvolleyball. Spätestens seit Atlanta 1996, als diese Variante des klassischen Volleyball Einzug bei den Olympischen Spielen hielt, wurde diese als Freizeitsport gestartete Sportart gesellschaftlich etabliert und auch kommerzialisiert: In Elsenfeld entstand auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände ein "Beach & Freizeitpark" mit sechs Beachvolleyball-Spielfeldern - die größte multifunktionale Beachsport-Anlage Deutschlands.
 
Beach-Meisterschaften

Damit präsentiert sich der Landkreis Miltenberg in sportlicher Hinsicht einmal mehr als Vorreiter. In Sachen Volleyball allemal, zieht es doch Jahr für Jahr zahlreiche Top-Mannschaften aus dem In- und Ausland zum großen Open-Air Volleyball-Meeting nach Mömlingen. Jetzt will Elsenfeld zum Mekka des Volleyball werden, zumindest für Beach-Volleyball. Sei es für Freizeit-Spieler oder für Profis: Große Turniere sollen hier ebenso abgehalten werden wie andere Beach-Meisterschaften. Dass die Anlage auch tauglich ist, dafür soll der Beachanlagebauer Ralf Esser sorgen: Der baut nämlich mit der Firma Funtec auch die Beach-Sportstätten.

Half-Pipe und Freeclimbing

Aber auch andere Sportarten kommen auf ihre Kosten. Jüngst erteilte die Gemeinde einem weiteren Vorhaben den Segen: Im ehemaligen Sprungbecken ist eine Skater-Bahn mit Half-Pipe entstanden; weiterhin ist eine Freeclimbing-Wand in der Diskussion.
 
 
Festplatz, Wasser-Spielplatz und Feuchtbiotop

Damit auch Elsenfelds Bürger von diesem Park etwas haben, sind zahlreiche Angebote geschaffen worden. Am ehemaligen Planschbecken gibt es einen Wasser- und Abenteuerspielplatz für Kinder bis zehn Jahre. Naturfreunde können sich am 450 Quadratmeter großen (und einen Meter tiefen) Feuchtbiotop erfreuen und auch Festbesucher sollen auf ihre Kosten kommen: Mit integriert ist ein Festplatz, der an zwölf Tagen im Jahr Heimat für das "Beschfest" und andere Veranstaltungen werden soll. Bei festfreien Tagen kann auf dieser Fläche Boule gespielt werden (drei Bahnen entstehen auf dem Festplatz-Gelände), hinzu kommen ein Badminton- und Streetballplatz sowie Tischtennisplatten und große Schach-Spielfelder. Südlich des Festplatzes befindet sich ein Musikpavillon (bzw. eine Freilichtbühne mit Sonnensegel).
Kommerziell ist demzufolge neben dem Beachsport einzig die Restauration: Sein Bier und Essen muss auch ein Einheimischer selbst zahlen.