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Helferkreis Asyl

Zur Zeit sind in Elsenfeld in einer ehemaligen Gaststätte, in mehreren Privathäusern und der Containersiedlung an der Dammsfeldstraße rund 300 Flüchtlinge untergebracht, darunter viele junge Männer aus Syrien, aber auch andere Nationalitäten, Afghanen, Iraker, Ukrainer und andere sind vertreten. Betreut werden die Asylbewerber hauptamtlich von der Caritas Miltenberg. Des Weiteren sind im Kloster Himmelthal z. Zt. rund 10 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die meisten aus Eritrea und Pakistan, untergebracht, wo sie sozialpädagogisch betreut werden.

Inzwischen haben viele dieser Asylbewerber einen Bleibestatus.

Die ehrenamtliche Betreuung auf örtlicher Ebene ist derzeit durch rund 15 ehrenamtliche Deutschlehrerinnen und -lehrer sowie einen Helferkreis gewährleistet.  Weitere ehrenamtliche Helfer sind jederzeit herzlich willkommen!

Ansprechpartnerin für den AK Ehrenamtliche Deutschlehrer/-innen ist
Frau Ingrid Vogl, Tel.: 06022/4345, Mailadresse: IngridVogl@aol.com,
Ansprechpartner für den sonstigen Helferkreis und die Patenschaftsaktion ist
Herr Joachim Oberle, Tel.: 06022 5007-28, Mailadresse: Joachim.Oberle@Elsenfeld.de.

(Stand Oktober 2018)

Weitere Angebote

2. AK Begegnungscafé

Zentraler Punkt bei der Integration der Flüchtlinge ist, dass diese mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt kommen, man sich gegenseitig kennenlernt und die Flüchtlinge Gelegenheit bekommen, ihre neuen Sprachkenntnisse auch tatsächlich anzuwenden. Im Rahmen eines Auftaktcafés im katholischen Pfarrheim St. Gertraud am 26.09.2015 wurde dabei im Beisein fast aller Elsenfelder Flüchtlinge und der ehrenamtlich Tätigen festgelegt, dass man mit etwa monatlicher Regelmäßigkeit Begegnungscafés im offenen und zwanglosen Rahmen stattfinden lassen möchte. Als idealer Ort wurde das Begegnungszentrum „Mittendrin“, in dem sich regelmäßig die Senioren treffen, festgelegt. Am 12.12.2015 fand dort das erste Begegnungscafé statt. Der Erfolg war überwältigend! Es waren ca. 45 Flüchtlinge und 25 Einheimische da, man sprach und spielte miteinander bei Kaffee, Tee, Plätzchen und selbstgebackenem Kuchen. Auch der Nikolaus kam und hatte kleine Überraschungen zur Freude der Kinder dabei.

Das Begenungscafé bestand bis Mitte 2017.

3. Patenschaftsaktionen

Die Aufgabe dieses Arbeitskreises ist es, Flüchtlinge im Bedarfsfall zu Ärzten, Behörden, Schulen, Kindergärten u.Ä. zu begleiten sowie bei der Arbeits- und Wohnungssuche zu unterstützen. Darüber hinaus können hier gerne weitere Ideen zur Integration und Unterstützung der Flüchtlinge eingebracht werden.

4. Aktionen

Heimat verlassen - Heimat suchen
Unsere Flüchtlinge erzählen...
Im Rahmen des Begegnungs-Cafes mit unseren Flüchtlingen gab es nach dem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wieder eine gemeinsame Aktion.
Die persönlichen Geschichten der Flüchtlinge und weitere Informationen zur gemeinsamen Aktion können Sie hier nachlesen.

Flüchtlingskinder in Kunst-Workshop
Hier finden Sie den Beitrag zur Aktion "Flüchtlingskinder in Kunst-Workshop", bei der eine große Gruppe von Flüchtlingskindern aus Elsenfeld den Workshop des Kunstnetzes besuchten.

Teestunde
Auf gegenseitige Einladung trafen sich einige syrische Frauen aus der Gruppe von Aziza Buhler vom Quartierszentrum mit Frauen aus dem Kath. Frauenkreis mit dessen Vorsitzender Frau Helga Pfaff sowie Helfern aus dem Asylkreis. Beim Teetrinken war das Eis schnell gebrochen. Nach einer persönlichen Vorstellungsrunde tauschte man sich eifrig über die mitgebrachten Köstlichkeiten aus, zählte die Zutaten und Besonderheiten auf. Da die syrischen Frauen schon über einige Deutschkenntnisse verfügten, konnte sprachaktiv und spielerisch an Tafel und Landkarte gewirkt werden. Besonders gut als Sprechanlässe erwiesen sich kleine Puzzlespiele, die beim Zusammensetzen wichtige Gebäude aus Elsenfeld ergaben – das Rathaus, die Bibliothek, das Heimatmuseum, die Schule, sogar das Elsenfelder Wappen. Und bei jedem gelungenen Puzzle kamen alle Teams weiter spielerisch ins Gespräch über die Funktion und die Lage des Gebäudes ….Beim Auseinandergehen wünschte man sich eine weitere „Teestunde“.

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