Markt Elsenfeld Markt Elsenfeld

Seniorenbeirat und Seniorenbeauftragte

Der Seniorenbeirat nimmt die Anliegen, Interessen und Bedürfnisse der Senioren des Gemeindebereichs wahr und vertritt diese. Er berät und unterstützt den Marktgemeinderat und seine Ausschüsse in Fragen der Seniorenarbeit. Er ermittelt, wo es auf örtlicher Ebene Bedarf an Angeboten für Senioren gibt und wirkt auf eine bedarfsgerechte Lösung hin. Der Seniorenbeirat setzt das seniorenpolitische Gesamtkonzept für Elsenfeld um und entwickelt es weiter.

Der Seniorenbeirat verfolgt u.a. folgende Ziele:

  • Erhaltung bzw. Verbesserung von Lebensqualität im Alter
  • Sicherstellung von Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben
  • Hinwirken auf ausreichende seniorengerechte Wohnangebote
  • Sensibilisierung aller Bürger für die Anliegen der Senioren.

Die nächsten Termine

DI, 28.02.23 um 17:15 Uhr:
Seniorenbeiratssitzung in der Begegnungsstätte „Mittendrin“

Aktuelles

Bürgermeister-Fragestunde vom 26.09.2022

Vor allem Fragen zu Verkehr und Wohnen

Seniorinnen und Senioren befragten den Bürgermeister
Elsenfeld.
Die anwesenden Seniorinnen und Senioren nutzten eifrig die Gelegenheit, ihre Fragen,
Anregungen, Kritik und auch Lob an den Bürgermeister Kai Hohmann zu richten. Veranstalter
waren der Seniorenbeirat und die Begegnungsstätte Mittendrin.
Zur Umgestaltung des Bahnhofs erklärte Hohmann, dass voraussichtlich im nächsten Jahr begonnen werden kann. Geplant ist ein Aufzug zu den Gleisen, der Aufgang auf Obernburger Seite wird
barrierefrei ausgebaut. Auf Elsenfelder Seite wird die Gemeinde die Aufgänge flacher gestalten.
Eine Videoüberwachung soll für mehr Sicherheit sorgen.

Vorgeschlagen wurde von Besuchern, dass auf Obernburger Seite ein zweiter Fahrkartenau tomat installiert wird. Bürgermeister Hohmann hat dies mit der Westfrankenbahn schon besprochen, dies wurde aber bisher abgelehnt.
Kritisiert wurde, dass die Gehsteige oft nicht von Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen benutzt werden können, da entweder Autos widerrechtlich dort parken oder
Mülltonnen abgestellt sind. Ein Ausweichen auf die Fahrbahn bedeutet, auch aufgrund von teilweise hohen Bordsteinkanten, eine große Gefährdung.

Bürgermeister Hohmann wird die
Verkehrsüberwachung wegen der Falschparker kontaktieren und verstärkte Kontrollen, auch in den
Ortsteilen, vorschlagen. Möglich sei auch, Falschparker bei der Gemeinde zu melden. Der Seniorenbeirat wird diesem Problem in Zukunft größere Aufmerksamkeit widmen.

Es wurde berichtet, dass auf der Mainbrücke aufgrund einer Ampel, die auf dem Gehsteig steht, kein barrierefreier Weg in diesem Bereich nach Obernburg möglich ist. Kai Hohmann erklärte, dass er diesen Missstand bereits an die zuständigen Stellen weitergeleitet hat.

Von einigen Senior*innen wurde nachgefragt, was von Seiten der Gemeinde geplant ist, damit
genügend seniorengerechte Wohnungen vorhanden sind. Bürgermeister Hohm a nn wies darauf hin, dass die geplanten Wohnungen im Märktegebiet alle barrierefrei sein werden. Auf dem Gelände der Shell Tankstelle wird ab 2024 Wohnbebauung entstehen, auch sozialer Wohnungsbau und
seniorengerechte Wohnungen sind vorgesehen. Da die Gemeinde Eigentümer des Grundstücks ist,
wird sie hier demnächst mit der Ausschreibung für Investoren starten. Der Seniorenbeirat wird bei
der Planung einbezogen werden, um seine Vorstellungen einbringen zu können.

Zum Märktezentrum informierte Bürgermeister Hohmann, dass die Arbeiten im Zeitplan sind.
Befürchtet wurde von Anwesenden, dass nach dem Umzug der Sparkasse ins Märktegebiet der
Innerort an Attraktivität verliert. Hohmann sicherte zu, dass er sich dafür einsetzen will, um attraktive Nachnutzung zu finden. In diesem Zusammenhang erwähnte er, dass man davon abgerückt sei, ein neues Rathaus auf dem Shell Gelände zu bauen.

Zur Energieeinsparung durch die Gemeinde sagte Hohmann, dass öffentliche Gebäude nicht mehr
angestrahlt werden und auch Geschäftsleute gebeten wurden, ihre Reklame in der Nacht auszuschalten. Er sicherte zu, dass das Hallenbad als größter „Energiefresser“ der Gemeinde geöffnet bleibt, da es ein wichtiger Baustein der Gesunderhaltung aller Bevölkerungsschichten ist.
Die Straßenbeleuchtung wird nachts nicht ausgeschaltet, um die Sicherheit vor allem auch der
älteren Bevölkerung nicht zu gefährden. Eine Seniorin schlug vor, den „Lichtervorhang“ an der
Bibliothek in der Weihnachtszeit nicht einzuschalten.
Beim Thema Friedhof wurde bemängelt, dass durch zu viele kleine Schottersteinchen eine Begehung der Wege zu den Gräbern mit Rollator oder Rollst uhl sehr erschwert ist. Der Bürgermeister wird mit dem Bauhof Kontakt aufnehmen. Weitere Themen waren u.a. der schlechte Zustand von Gehsteigen in einigen Straßen, Lärmschutz an der Umgehung im Bereich Odenwaldstraße und der geplante Familienstützpunkt mit Kindergarten in der Hauptstraße.
Zum Schluss dankte Seniorenbeiratsvorsitzender Willi Kemmerer Bürgermeister Kai Hohmann für seine ausführlichen Informationen und sein Verständnis für die Belange der älteren Mitmenschen. Seine ausführlichen Informationen und sein Verständnis für die Belange der älteren Mitmenschen. Er versprach den Anwesenden, dass der Seniorenbeirat zu gegebener Zeit feststellen wird, ob die Aussagen und Zusagen des Bürgermeisters eingehalten wurden.

Friedhofsbegehung vom 14.10.2022

Begehung Friedhof Rück

am 14.10.2022 führten Mitglieder des Seniorenbeirates eine Begehung im Friedhof Rück durch. Ziel war es festzustellen, wo der Friedhof nicht barrierefrei ist und wo es schwierig ist, sich mit Rollator oder Rollstuhl eigenständig gut zu bewegen.
Uns ist klar, dass der Friedhof Rück aufgrund der Lage am Hang nicht völlig barrierefrei sein kann bzw. dieses Ziel nur mit erheblichem finanziellen Aufwand zu erreichen wäre.

Konkret ergab die Begehung folgende Verbesserungsvorschläge:
1) Der freie Platz rechts vor dem Leichenhaus ist schräg und mit Kieselsteinchen verfüllt. Mit Rollator oder Rollstuhl ist dieser Bereich nur sehr schwer zu begehen bzw. zu befahren.
Auch ein längeres Stehen auf der Schräge bei Beerdigungen ist nicht angenehm.
Vorschlag: Dieser Bereich sollte zwischen der Treppenkante und dem Weg begradigt und mit Verbundsteinen gestaltet werden. Evtl. kommen auch kleine, festgewalzte Steinchen in Betracht.
2) Wetterschutz am Leichenhaus
Die Aussegnungshalle ist klein, der Raum reicht nur für die nächsten Angehörigen. Die übrigen Teilnehmer einer Beerdigung sind den Widrigkeiten des Wetters - Sonne, Regen, Schnee - ausgesetzt. In Zukunft wird es im Sommer noch mehr heiße Tage mit intensiver Sonneneinstrahlung geben. Bei Beerdigungen müssen die Teilnehmer in der prallen Sonne bis zu einer Stunde ausharren, ohne Möglichkeit in der Nähe Schatten zu finden. Vor allem für ältere Menschen ist dies eine Zumutung. Daher halten wir es für notwendig ein Angebot über einen geeigneten Wetterschutz direkt vor dem Leichenhaus und evtl. auch vor dem rechten Seitenteil einzuholen und die Maßnahme zu planen.
3) Weg zu den Gräbern
Im alten Teil des Friedhofs sind die Wege zu den Gräbern mit Kieselsteinen aufgeschüttet. Teilweise sind sie mit Rollator oder Rollstuhl nur sehr schwer zu begehen. Alternativ kämen hier kleinere Steinchen, die festgewalzt sind, in Betracht (z.B. wie am breiten Einfahrtsweg).
4) Auch im Friedhof Rück sind Flächen für Urnenbestattungen in einer Urnenwand oder auch z.B. unter einem Baum zu schaffen. Die Zahl der Urnenbestattungen wird in Zukunft zunehmen.

Folgende Vorschläge könnten kurzfristig umgesetzt werden:
a) Am Leichenhaus stehen zwei Sitzbänke. Wir sind der Meinung, dass an dieser Stelle mindestens noch eine weitere Bank notwendig ist.
b) Wir regen an, an der Tür zur Toilette ein Schild „WC“ anzubringen.
c) Am Hochkreuz ist im Bereich der Treppe durch die Schräge der Weg schmal. Vom Leichenhaus kommend besteht zum oberen Bereich der Treppe auch ein Absatz. Für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl ist dieser Abschnitt nur mit großer Mühe zu begehen, eine Verbesserung der Situation ist notwendig.
d) Im neuen Teil ist in der zweiten Reihe von unten eine Stufe in Richtung Leichenhaus. Links und rechts davon sind keine Gräber. Hier könnte eventuell eine kleine Rampe errichtet werden.
e) Eine Bürgerin aus Rück brachte vor, dass am Hintereingang neben der Bushaltestelle mehrere Fahrradbügel angebracht werden, welche abklappbar sein sollten, an dem man sein Fahrrad an-/bzw. abschließen kann. Sie begründete dies damit, dass viele Besucher des Friedhofs mit dem Fahrrad kommen.

Mit Schreiben vom 17.10.2022 stellte der Seniorenbeirat den Antrag an den Marktgemeinderat auf Verbesserungen im Friedhof Rück.

Ein Landschaftsbüro soll ein Gesamtkonzept erstellen, in dem die Punkte 1-4 berücksichtigt werden.

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Wir über uns

Am 27.06.2022 wurde der Seniorenbeirat vom Marktgemeinderat neu gewählt. In der konstituierenden Sitzung am 26.07.2022 wurde mehrheitlich abgestimmt für:

1. Vorsitzender: Willi Kemmerer, Rück-Schippach
stv. Vorsitzende: Birgit Oberle, Elsenfeld
Schriftführerinnen: Christa Lebert (Leitung Seniorentreff) und Trixi Kabey (Mitarbeiterin im Referat „ Familie, Bildung & Soziales)
Weitere Mitglieder: Wilfried Schlüter, Uwe Weigelt, Thomas Zimmermann, Monika Leibmann und Margarete Fischer

Seniorenbeauftragte: Willi Kemmerer (E-Mail schreiben), Stellvertreterin ist Birgit Oberle (E-Mail schreiben)

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